Bernhard Bierer und Paul Gutmann feiern 25-jähriges Jubiläum

13. Juli 2011

AHP Merkle bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit

Seit 1986 sind Verkaufsleiter Bernhard Bierer und Betriebsleiter Paul Gutmann Teil der AHP Merkle GmbH. Das 25-jährige Firmenjubiläum nahmen die Geschäftsführer Gerhard und Christen Merkle zum Anlass, die verdienten Mitarbeitern zu ehren und sich für das Engagement und die vertrauensvolle Arbeit zu bedanken. Viel ist im Verlauf der vergangenen 25 Jahre passiert, viel hat sich verändert, und AHP Merkle wuchs vom Kleinbetrieb zum weltweit agierenden Hersteller von Hydraulikzylindern. Das Jubiläum lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Paul Gutmann und Bernhard Bierer lassen die Zeit Revue passieren: 

Momentan bewegt sich die AHP Merkle GmbH auf Erfolgskurs.
War das schon immer so?

Bernhard Bierer: Nein, in der Unternehmensentwicklung gab es auch schlechtere Zeiten, wobei die guten Zeiten in den vergangenen 25 Jahren eindeutig überwiegen. Die finanzielle Krise, die das Unternehmen 1994 durch die Umstrukturierung vom Kleinbetrieb zum Mittelbetrieb und den damit verbundenen hohen Investitionen in neue Maschinen erlebt hat, war für uns eine schwere Zeit. Glücklicherweise ist alles für AHP Merkle damals glimpflich ausgegangen. Maßgeblicher Grund dafür war zweifelsohne auch der Zusammenhalt zwischen Belegschaft und Geschäftsführung.

Paul Gutmann: Ja, der Teamgeist innerhalb des Unternehmens ist sehr stark ausgeprägt. Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, lassen sich zusammen größere und kleinere Durststrecken überstehen.  

Wie hat sich die tägliche Arbeit über die Jahre verändert?

Bernhard Bierer: Abgesehen von den technischen Innovationen wie die computerunterstützten Programme CAD und CNC, Fax, E-Mail und Internet, hat sich natürlich im Laufe der Zeit die Wahrnehmung unseres Unternehmens bei den Kunden verändert. Über die Jahrzehnte hat sich AHP Merkle einen Namen gemacht, der für Qualität, Innovation und eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung steht. Inzwischen sind wir in der komfortablen Lage, dass unser Unternehmen in einem Atemzug mit den Großen der Branche genannt wird und die Kunden vermehrt direkt auf uns zukommen. 

Paul Gutmann: Trotz allem ist das für AHP Merkle kein Grund, sich entspannt zurück zu lehnen. Wir haben uns 100% Qualität auf die Fahnen geschrieben, und daran arbeiten wir kontinuierlich. Meilensteine in der stetigen Optimierung waren 1990 die Erweiterung des Bürogebäudes und der Produktionsstätte an unserem vorherigen Standort in March-Hugstetten, die notwendige, wenn auch finanziell schwierige Umstrukturierung vom Klein- zum Mittelbetrieb 1994 und natürlich der Umzug in unseren neuen Firmensitz in Gottenheim Anfang 2010. Das offene Gebäudekonzept wirkt sich allgemein positiv aus. Es vereinfacht die Kommunikation untereinander und zwischen den einzelnen Abteilungen. Auf diese Weise sind die innerbetrieblichen Schnittstellen transparenter.

Hinzu kommt, dass hier in Gottenheim der Materialfluss in der Produktion optimal ist, was den Durchlauf erhöht. Waren es am vorherigen Standort um die 60 Prozent Fertigungstiefe, so haben wir hier inzwischen 95 Prozent erreicht. 

Sehen Sie weiteres Optimierungspotential für die Zukunft?

Paul Gutmann: Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der hohen Nachfrage nach Hydraulikzylindern haben unsere Maschinen eine sehr hohe Auslastung. In der Produktion sind sie täglich in zwei Schichten im Einsatz. Um unsere hohe Lieferbereitschaft sicherzustellen, modernisieren wir sukzessive unseren Maschinenpark und erweitern unsere Kapazitäten. So können wir die Nachfrage des Marktes bedienen und gewährleisten stets eine hochmoderne Fertigung. 

Bernhard Bierer: Im Vertrieb legen wir großen Wert auf Kundenbindung und eine vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit. Wichtig sind uns Service und kompetente Beratung. Dabei stellen wir uns auch den Qualitätsansprüchen unserer Kunden und lassen uns zertifizieren. Denn 100% Qualität ist unsere Mission. 

Das Thema Fachkräftemangel ist derzeit ein wichtiges Thema. 
Welche Maßnahmen ergreift AHP Merkle, um dem entgegen zu wirken? 

Paul Gutmann: Mit den verbesserten räumlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten in Gottenheim, setzen wir verstärkt auf die eigene Nachwuchsförderung. Beispielsweise haben wir unsere Ausbildungsplätze aufgestockt. Dieses Jahr im September werden fünf statt bisher zwei Auszubildende bei uns ihre Ausbildung beginnen. Mit dem AHP-Ausbildungstag am 16. September 2011 öffnen wir erstmalig unsere Türen für interessierte Jugendliche und Schulabgänger. Sie können sich im persönlichen Gespräch über unseren Betrieb und ihre beruflichen Möglichkeiten bei AHP Merkle informieren.

Bernhard Bierer: Auch werden wir künftig unsere Position als attraktiver Arbeitgeber in der Region stärken. Denn AHP Merkle hat bereits seit Jahren einen sehr guten Ruf. Davon können wir noch stärker bei der Rekrutierung von Auszubildenden und neuen Mitarbeitern profitieren, wenn wir uns künftig aktiver positionieren. 

Seit 25 Jahren sind Sie Ihrem Arbeitgeber treu geblieben.
Was schätzen Sie an AHP Merkle als Arbeitgeber?

Bernhard Bierer: Mich hat das Familienunternehmen Merkle zum Bleiben bewegt. Hier herrschen flache Hierarchien und eine hohe Verbundenheit zwischen der Geschäftsführung und der Belegschaft. Alle Familienmitglieder treten mehr als Arbeitskollegen denn als Vorgesetzte auf.

Paul Gutmann: Bei AHP Merkle herrscht ein sehr hohes Vertrauensverhältnis. Egal, ob Mitarbeiter, Kunde oder Zulieferer, jedem wird Respekt und Wertschätzung entgegen gebracht. An der Zusammenarbeit schätze ich, dass die Familie Merkle immer offen für Ideen und Innovationen ist. Diese Offenheit bietet jedem einzelnen Raum zur Gestaltung des Arbeitsumfeldes, für neue Ideen und für die eigene persönliche Entwicklung. Hier wird man nicht nur als Mitarbeiter sondern als Mensch mit all seinen Facetten wahrgenommen. Da entwickeln sich über die Jahrzehnte enge Bande, die ich nicht missen mag.