AHP Merkle expandiert mit neuer Firmenzentrale

13. Oktober 2010

Seit dem Jahr 1973 entwickelt und fertigt die AHP Merkle GmbH qualitativ hochwertige Hydraulikzylinderlösungen. Durch den kontinuierlich gewachsenen Unternehmenserfolg mussten die Produktionskapazitäten in March/Hugstetten stetig erweitert werden. Gekrönt wurde diese Expansion nun durch den Bau einer neuen Firmenzentrale im strategisch günstig gelegenen Gottenheim, die sämtliche Produktions-, Entwicklungs- und Bürokapazitäten in einem einzigen Gebäude vereint. Firmengründer Gerhard Merkle betont: „Im für die Weltwirtschaft schwierigen Jahr 2009 haben wir den Entschluss gefasst, unserer Zukunftsstrategie durch ein sichtbares Symbol der Stärke Ausdruck zu verleihen.“

Rund 120 Mitarbeiter in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Administration arbeiten jetzt unter einem Dach, was die Wege kurz und die Auftragsabwicklung noch schneller macht. „Das ist auch eine unserer entscheidenden Zielsetzungen beim Bau der neuen Firmenzentrale gewesen“, erklärt AHP-Geschäftsführer Christen Merkle, „nämlich durch die so erreichte Kapazitätserweiterung noch gezielter auf die Kundenwünsche eingehen zu können.“ Mit rund 3.600 m2 Produktionsfläche ist AHP Merkle nun in der Lage, das umfangreiche Angebotsspektrum an Hydraulikzylindern fertigungs- und terminoptimiert herstellen zu können.


Neubau mit viel Raum für Ökonomie und Ökologie

Nach einer nur achtmonatigen Bauzeit wurde die neue AHP-Zentrale in Gottenheim im Frühjahr 2010 feierlich eingeweiht. Rund 2.100 m2 werden in dem 108x40 m großen Gebäude, das von der Carré Planungsgesellschaft GmbH entworfen wurde, allein für Verwaltung und Verkehrsflächen genutzt. Die Detailarbeit im Licht durchfluteten, modernen Industriebau spiegelt das Qualitätsbewusstsein des bekannten Zylinderspezialisten aus dem südlichen Schwarzwald wider. Und auch die gesellschaftliche Verpflichtung für Mitarbeiter und Umwelt kommt hier deutlich zum Ausdruck: Ein großzügiges und harmonisches Arbeitsumfeld wird flankiert von einer ökologischen Energienutzung durch eine Pellet-Heizanlage und eine 2.000 m2 große Fotovoltaikanlage auf dem Gebäudedach, die bis zum Jahresende 2010 ebenfalls installiert sein wird.

Durch die großzügige Raumaufteilung in Verbindung mit einem perfekten, gebäudetechnischen Workflow ist AHP Merkle nun in der Lage, sowohl die administrativen Abläufe wie Entwicklung, Einkauf und Vertrieb als auch die Produktion zu optimieren. Das Resultat sind schnellere Durchlaufzeiten, eine noch bessere Lieferfähigkeit bis hin zu komplexen Sonderzylindern sowie ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagement. Entscheidende Faktoren dafür sind unter anderem die Hochregale, welche sowohl für die vorgefertigten Standardteile, für das komplette Material- und Warenlager mit rund 300 Tonnen Halbzeuge als auch für die Werkzeuglogistik für den fertigungstechnischen Maschinenpark und moderne Kommissionierbereiche zum Einsatz kommen.

In der separaten Lehrwerkstatt werden derzeit acht Lehrlinge und ein DHBW-Student ausgebildet, was die Nachhaltigkeit im Unternehmen unterstreicht. Außerdem wurde im Zuge des Neubaus eine angrenzende Fläche mit 10.000 m2 gekauft, um bei Bedarf Erweiterungsflächen für die Zukunft schaffen zu können. Damit unterstreicht die Eigentümerfamilie den Kurs des Unternehmens, was in den Worten von Christen Merkle deutlich zum Ausdruck kommt: „Aufgrund des reichhaltigen Platzangebots und der Optimierung aller Abläufe können wir nun weiter expandieren – ohne Kapazitätsengpässe und mit konzentriertem Blick auf jegliche Marktanforderungen.“