Der Wimpel

AHP Merkle GmbH
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Germany

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Unser neuer Mann: Ricardo Lopes

Während der » Jahresauftakt-Feier von AHP Merkle und Baden Hydraulik am 13. Januar 2017 haben wir unseren neuen Kollegen Ricardo Lopes kennengelernt und ihm ein paar Fragen gestellt.

Ricardo unterstützt das Team um Patrick Mußler seit Mitte September 2016 im internationalen Verkauf. Obwohl Ricardo Lopes seinen Arbeitsplatz eigentlich in Barcelona hat, ist es fast so, als würde er jeden Tag in Gottenheim zur Arbeit kommen. 

 

 

Ricardo, würden Sie uns einen kurzen Einblick in Ihre tägliche Arbeit bei AHP Merkle geben?

Meine tägliche Arbeit besteht darin, unsere Vertriebspartner im Verkauf und im technischen Support zu unterstützen, dabei fungiere ich als eine Art „Brücke“ zwischen AHP Merkle und unseren Partnern. Das umfasst mehr als man auf den ersten Blick vermuten mag, denn neben der Zusammenarbeit mit unseren Partnern arbeite ich aktiv am Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit den weltweit agierenden OEMs und TIER 1 und AHP Merkle bzw. unserer Partnern. Das ist für uns, für unsere strategische Ausrichtung von großer Bedeutung. Heutzutage werden zwar die Verträge in einem Land unterzeichnet, als Folge der Globalisierung haben sie jedoch Auswirkungen auf alle Länder dieser Welt. Zu guter Letzt bin ich stets auf der Suche nach neuen Nischenmärkten, die sich für eine weitere Diversifizierung unseres Geschäftsfelds anbieten.

 

Mit welchen Vertriebspartnern arbeiten Sie aktuell zusammen?

Im Moment sind das Portugal, Italien, Spanien, Polen, China und Brasilien.

 

Welche Länder/Märkte sind besonders interessant für Sie?

Die Globalisierung sorgt dafür, dass jedes Land auf seine Art wichtig ist. China „The factory of the World“ ist ein unglaublich großer Markt. Dort tummeln sich viele Hersteller mit weltweitem Kundenkreis im Formenbau, aber auch viele heimische Endkunden. Der italienische Markt zeigt viele Parallelen zum chinesischen Markt: Dort werden Werkzeuge für weltweite Kunden produziert und es gibt auch die Endkunden, aber alles in einem wesentlich kleineren Rahmen.

Portugal ist bestimmt einer der wichtigsten Lieferanten des Formenbaus weltweit mit einer Exportrate von 95%. Portugal wäre eigentlich nur ein kleiner Markt für uns, würde man das an der Zahl der Endkunden festmachen. Die hohen Exportzahlen machen Portugal aber zu einem richtig guten Markt für AHP Merkle. Anders in Spanien: Hier findet man nur noch wenige Hersteller, aber viele Endkunden. Daher muss Spanien im Ausland einkaufen – zum Beispiel in Portugal, aber auch in Italien, Deutschland, Korea und China. Polen und Tschechien sind aktuell die wichtigsten europäischen Wachstumsmärkte im Formenbau.

Zu guter Letzt möchte ich noch Brasilien erwähnen: Ebenfalls ein sehr bedeutender Markt, der größte Formenbauer in Lateinamerika und wichtiger Zulieferer für den amerikanischen Kontinent. Wir haben dort gerade den Fuß in die Türe bekommen. Brasilien wird eine spannende Herausforderung für uns!

Sie sehen, so richtig festgelegt habe ich mich nicht. Es ist, wie ich eingangs sagte, jedes Land ist auf seine Art und Weise interessant und am Ende des Tages hängt doch alles miteinander zusammen.

 

 

Wie halten Sie den Kontakt mit Ihren Kollegen in Gottenheim? Nutzen Sie Kommunikationstools wie zum Beispiel Video-Konferenzschaltungen und wie oft finden „Besprechungen“ statt?

Ja, mit Hilfe von Video-Konferenzschaltungen stehe ich im regen Kontakt mit meinen Kollegen bei AHP Merkle. Damit können wir uns aus unterschiedlichen Ländern zu einem Zeitpunkt „zusammensetzen“. Zudem verfügen wir über eine fantastische neue Plattform für Telefonie. Auf dem Display des Telefons kann ich zum Beispiel meine Kollegen sehen. Diese Anlage erlaubt es mir auch, via Internet, von meinem Büro in Spanien oder von einem beliebigen anderen Ort auf der Welt Telefonate zu führen und egal von wo ich anrufe, bei meinen Geschäftspartnern sieht es so aus, als säße ich an einem Schreibtisch bei AHP Merkle in Gottenheim. Mein Gesprächspartner sieht nämlich immer meine Durchwahl von AHP Merkle. Darüber hinaus nutze ich auch gerne Skype, Face Time und Whatsapp – je nachdem mit wem ich kommuniziere. Tools wie diese benutze ich eigentlich täglich, kaum noch die herkömmliche Telefonverbindung.

 

Welche Sprachen sprechen Sie?

Meine Muttersprache ist Portugiesisch. Englisch und Spanisch spreche ich auf einem fortgeschrittenen Level. Zudem kann ich mich in italienisch, französisch und auch katalanisch verständigen. Dank meines neuen Arbeitgebers, erlerne ich gerade die deutsche Sprache. Als Sprachliebhaber ist das eine großartige Gelegenheit, die ich sehr schätze!

 

Sie sind Experte für Hydraulikzylinder im Bereich Werkzeug- und Formenbau. Beschreiben Sie uns Ihren beruflichen Werdegang? An welchem Punkt befinden Sie sich derzeit?

Ich bin einer kleinen Stadt aufgewachsen. Marinha Grande hat gerade mal 30.000 Einwohner, stellt aber das wichtigste Werkzeug- und Formenbau Cluster in Portugal. Als Einstieg in mein Berufsleben arbeitete ich als Formenbauer, „eingeschlossen“ in den vier Wänden einer Fabrik. Heute bin ich im Verkauf eines international ausgerichteten Unternehmens tätig und kann behaupten, einen guten Überblick über den Formenbau weltweit gewonnen und eine Vision für diesen Branche entwickelt zu haben. Ich habe viel gelernt und lerne doch jeden Tag dazu; von Berufseinsteigern, erfahrenen Fachkräften oder den unterschiedlichsten Kulturen, die der Formenbau vereint. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe mal einen Satz gelesen, der mir in Erinnerung blieb und mich oder meine Motivation gut beschreibt: „Verlasse Deine Komfortzone, höre nie auf zu lernen und Dich zu verbessern“. Alle bisherigen und neue Erfahrungen möchte ich nutzen, um mich stets weiter zu entwickeln – als Fachmann und als Mensch!

 

Was waren Ihre Beweggründe zu AHP Merkle zu wechseln?

Das war die Kombination der drei Faktoren: menschliche Qualität, die Qualität unserer Produkte und eine motivierende herausfordernde Aufgabe.

Ich habe bereits zehn Jahre indirekt für AHP Merkle gearbeitet und unsere jetzigen Vertretungen in Portugal und drei Jahre später in Italien aufgebaut. AHP Merkle war also kein unbekanntes Unternehmen für mich und ich kenne auch die Leute im Unternehmen. Besonders mit Christen Merkle und seiner Ehefrau Katrin, die zu meiner großen Freude nun in die Geschäftsführung aufgerückt ist, sowie Patrick Mußler verbindet mich schon immer eine persönliche Beziehung. Das gab mir ein gutes Gefühl.

Die Unternehmensphilosophie und die Verpflichtung zu 100% Qualität machen den Verkauf der hochwertigen Produkte zu einem Vergnügen. Mehr kann man sich als Verkäufer nicht wünschen.

Hinzu kommt unser Zukunftsprojekt/unsere strategische Ausrichtung der internationalen Expansion, diese Herausforderung ist wie geschaffen für mich! In Deutschland sind wir Markführer in unserer Nische. Diese Position wollen wir Schritt für Schritt auch auf einer globalen Ebene für uns beanspruchen.

  

Was ist das Faszinierende an Ihrer neuen Aufgabe bei AHP Merkle?

Die größte Motivation ist die internationale Expansion – das ist mein Ding, das ist das, was ich kann und machen möchte und – zusammen mit Patrick Mußler, unserem internationalen Verkaufsleiter – die Marke AHP Merkle in den internationalen Märkten ausbauen, stärken und neue Märkte entwickeln. Zukünftig sehe ich AHP Merkle als weltweiten Marktführer in unserer Nische!

Erwähnen möchte ich aber auch die großartige Stimmung bzw. den Spirit bei AHP Merkle: Es ist faszinierend, für so ein tolles Team zu arbeiten. Jeder einzelne hat mich herzlich aufgenommen und mir damit einen tollen Start bereitet. Ich erwische mich oft, dass ich sage, wenn ich bei AHP Merkle bin, fühle ich mich zu Hause. Ich bin sehr stolz, Teil dieses Unternehmens und des großartigen Teams zu sein!

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