Der Wimpel

AHP Merkle GmbH
Nägelseestr. 39
79288 Gottenheim
Germany

fon: +49 7665 4208-0
fax: +49 7665 4208-88

...3 Fragen an Gerhard Merkle

1. Herr Merkle, 1973 begannen Sie, zu Hause Hydraulikzylinder zu entwickeln und zu produzieren. Wie müssen wir uns das vorstellen?

Das Wohnzimmer war mein Büro, das war der Anfang. Ich war Verkäufer, Entwickler und Hersteller in einer Person. Klar, in einer so kleinen und jungen Firma gibt es viel zu tun. Gott sei Dank hat meine Frau Renate mich von Anfang an bei jedem Schritt begleitet und tatkräftig unterstützt. Ohne sie hätte es die Firma vielleicht 40 Tage gegeben, aber sicher nicht 40 Jahre.

Nach zwei Jahren wurde es dann in der Wohnung zu eng. Wir zogen mit den Büros in eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Gundelfingen, stellten unseren ersten Mitarbeiter ein.

1978 wurde aus unserer Garage dann eine Doppelgarage und da hinein kam dann die Fertigung. Und in den Keller das Lager. Ich fuhr tausende Kilometer kreuz und quer durchs Land. Jeder neue Kunde wollte persönlich überzeugt werden. 1981 zogen wir in eine echte Gewerbehalle mit kleinem Büro in March-Hugstetten, unser erster Neubau.

  

2. Zeitgleich begann bei Ihnen auch die Internationalisierung. Heute sind Sie in fast 20 Ländern vertreten. War das ein Schlüssel zum Erfolg?

Zur Internationalisierung gab und gibt es keine Alternative, weil auch unsere Kunden immer internationaler wurden und noch immer werden. Hätten wir diesen Schritt nicht mitgemacht, dann wären wir auf der Strecke geblieben.

Aber die Schlüssel zum Erfolg waren und sind bis heute Wissen und Qualität. Wir entwickeln Produkte, die es noch nicht gibt. Wir bauen sie in einer Qualität, die absolut verlässlich ist. Und das mit Mitarbeitern, die sich mit unserer Firma identifizieren, die stolz sein können auf ihre Arbeit.

Klar, wir haben den Anspruch, auch in den Bereichen Support und Service Maßstäbe zu setzen. Dies nicht nur in dem nur selten benötigten After-sales-service, sondern auch in der technischen Dokumentation in Form von Katalogen in Papierform und im Internet. Nur weil wir diese Ziele haben, produzieren wir bis heute komplett in Deutschland. 

 

3. Nach drei Jahrzehnten in March-Hugstetten bezog AHP Merkle 2010 den völlig neu konzipierten Firmensitz in Gottenheim. Ist Ihnen diese Entscheidung schwer gefallen?

Ja, sehr. Dafür gab es zwei Gründe. 2009 war für uns ein wirtschaftlich sehr schwieriges Jahr – ich werde nie vergessen wie ich damals beim Spatenstich in Gottenheim in meinem Anzug fröstelte und das lag nicht nur an den Temperaturen im Februar.

Zum Zweiten sind wir ein Familienunternehmen. Familie bedeutet für mich auch, dass man nie vergisst, wo man herkommt. Wir sind in der Gemeinde March groß geworden. Aber die Situation am Standort war wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Unsere Produktion war auf mehrere Gebäude verteilt, sogar eine öffentliche Straße lag dazwischen.

Wir haben in Gottenheim die Möglichkeit gehabt, auf der grünen Wiese einen optimalen Neuanfang zu schaffen. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte konnten wir so arbeiten, wie wir es wollten und nicht, wie es die Umstände erlaubten.

 

3 Fragen an... Christen Merkle.

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40 Jahre in 3:30 min

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