Der Wimpel

Magnetfeldsensoren

Magnetfeldsensoren werden von einem Strom durchflossen und erkennen Magnetfelder bestimmter Stärke. Wird ein Magnet(feld) zum Sensor gebracht, liefert dieser eine Ausgangsspannung. Hierzu wird im Kolben ein Magnet integriert, der dann von außen detektiert werden kann. Damit lassen sich die Schaltpunkte flexibel und individuell einstellen. Allerdings muss das Zylindergehäuse bei Verwendung von Magnetfeldsensoren unmagnetisch sein, damit das zu erfassende Magnetfeld unbeeinflusst bleibt. 

Die Einsatzgrenzen dieser einfachen Positionssensoren liegen bei 105 °C. AHP Merkle bietet auch eine Lösung bis 130 °C an, die durch die Verwendung von Schaltern mit abgesetzter Elektronik realisiert wird. Hierbei sitzt die Auswerteelektronik nicht direkt am Sensorelement, sondern über Kabelverbindungen in bis zu 0,5 m Entfernung.

 

 

 

 

 

Aufgrund des Messprinzips reagieren Magnetfeldsensoren besonders empfindlich auf elektromagnetische Störimpulse wie sie im industriellen Umfeld auftreten können. Deshalb sollte vorher geprüft werden, ob sich dieser Sensortyp für die jeweilige Anwendung eignet.

Grundsätzlich haben ferromagnetische Bauteile einen negativen Einfluss auf die Funktionsweise von Magnetfeldsensoren und sollten deshalb nicht näher als 30 mm zum Sensor platziert sein.

 

 

 

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