Der Wimpel

Induktive Näherungsschalter

Die Wirkungsweise von induktiven Sensoren beruht darauf, dass eine Spule (Wicklung) ein Magnetfeld erzeugt. Nähert sich ein elektrisch leitendes Material dem Sensor, erzeugt das im Magnetfeld Wirbelströme. Ein Oszillator erkennt die Veränderung des Magnetfelds und der Sensor schaltet. Mit diesem einfachen Prinzip eines Sensors lassen sich berührungslos und damit verschleißfrei Positionen erfassen.

Induktive Näherungsschalter besitzen eine hohe Schaltgenauigkeit (0,1 mm) und sind bis 80 °C (in Sonderfällen bis 120 °C) einsetzbar. Damit sind sie ideale Positionssensoren in Hydraulikzylindern. Sie lassen sich druckfest in Hydraulikzylinder integrieren und werden als Endlagenabfrage eingesetzt.

Wird ein Zylinder mit einem druckfesten induktiven Sensor ausgewählt, kann der Schaltpunkt bis zu 5 mm vor der Hubendlage definiert werden. Ein nachträgliches Versetzen von Schaltpunkten ist nicht möglich. 

Eine spezielle Variante von Zylindern mit induktiven Näherungsschaltern ist die Anbringung einer externen Abfrage, welche gegenüber der Kolbenstange mittels Schaltstange realisiert wird. Hier lassen sich die Schaltpunkte problemlos einstellen.

 

 

 

 

 

Bei zu hoher Restwelligkeit des elektronischen Systems können bei induktiven Sensoren Fehlfunktionen auftreten.

 

 

 

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