Der Wimpel

Luft im Hydrauliksystem

Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich keine Lufteinschlüsse im Hydraulikmedium befinden (Ölwechsel, Wartungsarbeiten, etc.).

Durch schnelles Verdichten können sich solche Luftbläschen so stark erhitzen, dass eine Selbstzündung (in Mineralöl) des Luft-Gas-Gemischs auftreten kann. Der dadurch entstehende Druck- und Temperaturanstieg trägt nicht nur zur Ölalterung bei, sondern kann auch die Dichtungen sowie die Bauteile im Hydraulikzylinder beschädigen. Dieser Vorgang ist auch als Dieseleffekt bekannt.

Bis zu zehn Volumenprozent Luft können in Hydraulikflüssigkeiten unter Atmosphärendruck gelöst sein. Fällt der Systemdruck unter den Dampfdruck der Flüssigkeit, bilden sich Luftbläschen, die sich schnell mit Öldampf zu größeren Blasen erweitern. Bei Kompressionsvorgängen kann es dann zum Dieseleffekt kommen.

 

 

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