Der Wimpel

Drücke in Hydraulikzylindern


Druckspitzen

Grundsätzlich gilt beim Betrieb von Hydraulikzylindern, dass die zulässigen Druckwerte nicht überschritten werden dürfen – auch nicht kurzzeitig.

Es ist darauf zu achten, dass weder von der Pumpe ausgehend noch aufgrund äußerer mechanischer Einwirkungen Druckspitzen im System auftreten.

Ansonsten können an den Dichtungen oder am Zylinder Beschädigungen auftreten.

 

 

Druckspitzen aufgrund hochdynamischer Bewegungen sollten auf jeden Fall über eigene Dämpfungsmaßnahmen im Zylinder (Endlagendämpfung) oder außerhalb des Zylinders (Stoßdämpfer) abgefangen werden. 

Es muss unter allen Umständen sicher gestellt sein, dass die Dynamik des Bewegungsvorgangs NICHT in den Endlagen des Zylinders abgebaut wird. 

 

 

Bei speziellen Anwendungen sind solche Druckspitzen unumgänglich. So können zum Beispiel beim Stanzen Druckspitzen auftreten, deren Wert ein Vielfaches des Systemdrucks erreicht.

Normale Hydraulikzylinder sind hierfür nicht geeignet, dafür gibt es spezielle Stanz(block)zylinder, die für solche Extrembelastungen ausgelegt sind. Siehe auch: » Stanzzylinder von AHP Merkle

 

 

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