Der Wimpel

Betriebstemperatur

Die Obergrenze für die Betriebstemperatur liegt bei Standardhydraulikzylindern bei 80 °C.

Das liegt an der Wahl der Dichtungen, die meist aus den Elastomerwerkstoffen Polyurethan (PU), Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) bestehen.

Mit temperaturbeständigeren Dichtungswerkstoffen wie Fluorkautschuk (FKM) kann eine höhere maximale Betriebstemperatur in Sonderfällen von bis zu 200 °C erreicht werden.

Kurze Hübe führen zu einem sehr geringen Ölaustausch in den Zylinderkammern und damit zur Erwärmung des Druckmediums, die auch die Dichtungen negativ beeinflusst.

Der daraus resultierende mangelnden Ölaustausch erhöht die Ölverschmutzung (z. B. durch Abrieb) bzw. reduziert die Öladditivierung.

Beim Betrieb von Hydraulikzylindern auftretenden Temperaturen ist darauf zu achten, dass alle konstruktiven Elemente für diese Temperatur ausgelegt sind.

Dazu gehören nicht nur Dichtungen, Führungen, Schalter etc., sondern auch die Druckflüssigkeit selbst. Zudem muss die Verträglichkeit der Druckflüssigkeit mit den Dichtungswerkstoffen geprüft werden.

 

 

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